Schwarmintelligenz im Unternehmen

Schwarmintelligenz

Schwarmintelligenz: „Mehr Köpfchen“ durch Vernetzung vieler Köpfe

Kreativität in schwarmintelligenten Teams freigeben und steuern

Schwarmintelligenz in hierarchisch geführten Unternehmen – ein Widerspruch? Oder doch nicht?


Die Wirkung von Schwarmintelligenz beruht auf der Vernetzung vielfältiger Kompetenzen. Im Vergleich zu einzelnen Spezialisten besitzt der Schwarm ein erweitertes Gesichtsfeld.

Neue Trends lassen sich durch Schwarmintelligenz leichter aufspüren. Schwarmintelligente Teams sind offener für Innovationen, die mehr vorstellen als nur Altbekanntes in neuem Kleid.


Tipp: Schwarmintelligenz führt zu einem Kreativitätsschub und fördert die Entwicklung völlig neuartiger Ansätze mit Alleinstellungsmerkmalen.


 

Ein wenig Bionik

Schwarmintelligenz bei Ameisen
Beim Laufen sondern Ameisen Duftspuren, so genannte Pheromone, ab. Ameisen, die zufällig den kürzesten Weg gewählt haben, sind früher im Ameisenhaufen zurück. Die Pheromonkonzentration auf diesem Weg steigt und lockt immer mehr Ameisen auf die kürzeste Route.

Wie funktioniert Schwarmintelligenz? Von Mutter Natur können wir uns die Grundprinzipien abschauen.

Ameisen sind kleine Navigationswunderkinder. Als Instinkt hat ihnen Mutter Natur den Verhaltenskodex mitgegeben, Wegen mit intensiveren Duftspuren ihrer Artgenossen häufiger (aber nicht immer!) zu folgen als anderen Wegen. Durch diesen Kniff finden Ameisen nach kurzem Probieren immer den kürzesten Weg zu einem Futterplatz.

Ihre Futtersuche läuft Energie-effizient ab und erleichtert den Arterhalt. Das funktioniert sogar, ohne dass die einzelne Ameise von diesem Schwarmeffekt irgendetwas ahnt.

Wir lernen: Schwarmintelligenz erfordert stets einen außerhalb des Schwarms gesetzten Verhaltenskodex. Dieser enthält bestimmte Erwartungen: intensiveren Duftspuren häufiger folgen.

Schwarmintelligenz erfordert aber auch Freiräume: Ameisen dürfen im Einzelfall auch andere Wege nutzen. Das ist auch gut so, denn ohne diesen Experimentierraum würden alle Ameisen stur dem Weg der ersten Ameise folgen, egal, ob dies der kürzeste oder längste Weg ist.

Dieses Grundprinzip der Schwarmintelligenz: Verhaltenserwartungen plus Freiräume, lässt sich auch in Unternehmen umsetzen!

 

Was Führungskräfte über Schwarmintelligenz wissen sollten

  • – Für welche Art Aufgabenstellung ist Schwarmintelligenz besonders geeignet? Warum?
  • – Lässt sich Schwarmintelligenz in Hierarchie-gesteuerte Unternehmen einbinden? Wie?
  • – Wie konstituieren sich schwarmintelligente Teams?
  • – Wie viel Freiheitsgrade benötigen sie?
  • – Welches häufig anzutreffende Verhalten verhindert Schwarmintelligenz und sollte unter allen Umständen vermieden werden?
  • – Wie können Chefs ihrer Aufsichtspflicht nachzukommen, ohne das neu erwachte Mitarbeiter-Engagement durch rigide Kontrolle gleich wieder abzuwürgen?

Tipp: alle genannten Fragen werden im Rahmen des Vortrags oder Kompakt-Workshops „Schwarmintelligenz – mehr Köpfchen bitte“ beantwortet.


Vortrag/Kompakt-Workshop Schwarmintelligenz

 

Was schwarmintelligente Teams ausmacht

Wer ist hier der Chef?

 

Auch Mitarbeiter/innen müssen umdenken! Denn – die Fische machen es uns vor – im Schwarm gibt es keinen Chef!

Logisch, sonst wären wir ja wieder beim Führungsprinzip! Aber eben ungewohnt.

Während die Instinkt-gesteuerte Natur ihre Schwärme mit allen erforderlichen Kompetenzen ausstattet, müssen menschliche Schwärme sich die Werkzeuge für Autonomie im Arbeitsalltag erst aneignen.

 

Das sollten schwarmintelligente Teams wissen und beherrschen:

  • – Welche Ziel- und Orientierungsgrößen bestehen für schwarmintelligente Teams?
  • – Welchen Einfluss können schwarmintelligente Teams auf die Zielfindung nehmen?
  • – Wie sehen Abstimmungsprozesse im Team aus?
  • – Was macht Schwarm-gerechte Informationsströme aus?
  • – Funktioniert ein schwarmintelligentes Team auch dann, wenn etwas Unerwartetes eintritt?
  • – Wie können im Team Innovationen gezielt entwickelt werden?
  • – Dürfen schwarmintelligente Teams von bestehenden Funktionsroutinen abweichen?
  • – Falls ja, unter welchen Bedingungen? Besteht dabei Sanktionsschutz?
  • – Wie stellen Teams sicher, dass gemeinsame Ergebnisverantwortung nicht in kollektive Verantwortungslosigkeit umschlägt, weil jeder sich auf den anderen verlässt?

Tipp: alle genannten Fragen werden im Rahmen des Vortrags oder Kompakt-Workshops „Schwarmintelligenz – mehr Köpfchen bitte“ beantwortet.


Vortrag/Kompakt-Workshop Schwarmintelligenz


Schwarmintelligenz im UnternehmenDas Buch zum Thema Schwarmpower

Schwarmintelligenz im Unternehmen

von Jochen May

 

 

 

 

 

 

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